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Cashewnüsse

Cashewnüsse sind die Steinfrüchte eines ursprünglich aus Südamerika stammenden und heute vor allem in Indien und Südostasien angebauten Baumes. Sie besitzen eine charakteristische nierenförmige Gestalt und einen angenehm milden Geschmack.

Die Nüsse wachsen einzeln am Ende der sogenannten Cashewäpfel. Dies sind 5 - 10 cm lange, birnenförmige, fleischige Fruchtstiele, die ebenfalls essbar sind. Die hellen Cashewnusskerne sind von einer harten Samenschale umgeben, die ein hautreizendes, giftiges Öl enthält. Cashewnüsse kommen deshalb nur geschält in den Handel.

Cashewfrucht Der feine, cremige Geschmack der Cashewnüsse hat sie zu einem beliebten Snack werden lassen. Cashewnüsse können naturbelassen oder geröstet und gesalzen gegessen werden. Sie sind außerdem eine wichtige Zutat in der asiatischen Küche und werden z.B. in Reis- und pfannengerührten Gerichten verwendet.

Mit ihren ca. 20% Eiweiß, 42% Fett und 30% Kohlenhydraten besitzen Cashewnüsse einen hohen Nährwert. Sie enthalten außerdem viele wichtige Mineralien (vor allem Magnesium, Calcium, Eisen, Phosphor) und Vitamine.

 
Erdnüsse

Was Sie schon immer über Erdnüsse wissen wollten...

Erdnüsse sind keine "peanuts"- sondern ein echter Wirtschaftsfaktor!

Weltweit wurden 2001/2002 rund 33 Millionen Tonnen Erdnüsse geerntet. Die wichtigsten Erzeugerländer sind China und Indien, sowie die USA, Nigeria und Indonesien.
In China und Indien, die zusammen 22 Mio t produzieren, sowie in den afrikanischen Anbauländern werden über 95 % der Erdnussernte als Grundnahrungsmittel vor Ort verwendet.
2002 wurden 58.561 t Erdnusskerne nach Deutschland importiert, davon 20.019 t aus Argentinien, 27.119 t aus den USA und 2.710 t aus China.
Das Importvolumen an Erdnüssen entsprach 2002 damit einem Wert von über € 635.000.


Erdnüsse sind keine Nüsse!
Im englischen Namen kann man's erkennen: PEAnuts sind "Erbsnüsse" - d.h. sie gehören zur Familie der Bohnen. "Fachsprachlich" heissen Erdnüsse im Englischen auch GROUNDnuts, denn sie wachsen in der Erde. Daher dann auch der Name ERDnuss.

Erdnüsse gehören botanisch nicht zu den Nüssen, sondern, ebenso wie Bohnen und Erbsen zu den Hülsenfrüchten. Nach der Blüte neigen sich die fruchttragenden Stiele zur Erde und entwickeln 5 - 8 cm tief im Boden die Früchte.
Hauptanbaugebiete für Erdnüsse liegen im gesamten subtropischen und tropischen Gürtel der Erde; die meisten Erdnüsse bekommen wir aus Argentinien, USA, China und Indien.

 

Macadamia

Macadamia: Die Königin der Nüsse

Macadamianusskerne Aus gutem Grund werden Macadamias als "Königin der Nüsse" bezeichnet. Die hellen, leicht knusprigen Nüsse zeichnen sich durch einen sehr feinen und cremigen, fast butterigen Geschmack aus.

Die Hauptanbaugebiete der ursprünglich aus Australien stammenden Nüsse liegen in Australien und Afrika. Macadamianüsse besitzen eine äußerst harte Schale, die bei der Verarbeitung der Ernte mit speziellen Nussknackern geöffnet werden muss.

Macadamianüsse sind sehr fetthaltig. 100 g dieser Nüsse enthalten ca. 76 g Fett, davon sind allerdings rund 80 % ungesättigte Fettsäuren! Obwohl Macadamianüsse sehr kalorienreich (ca. 725 kcal pro 100 g) sind, gelten sie doch durch den enorm hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren als gesundes Lebensmittel.
In klinischen Studien hat sich sogar gezeigt, daß der regelmäßige tägliche Verzehr einiger Macadamianüsse den Blutcholesterinspiegel senkt und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt.
 

Mandelanbau in Spanien

Allein der Anblick von blühenden Mandelplantagen an der nördlichen Costa Blanca ist eine Reise wert. Nur ein klein wenig ins Hinterland muss man fahren um diesen einmaligen Anblick geniessen zu können. Dort wo die Landschaft hügelig ist und man etwas erhöht stehen kann, sieht man, so weit wie das Auge reicht, alles in rosa und weiss. Der Anblick ist einfach atemberaubend. Von Tarragona über Valencia bis nach Malaga wird der grösste Teil der spanischen Mandelbäume angebaut, aber auch im Hinterland bei Granada, bei Almería und auf den Balearen sind sie zu sehen. Immerhin werden im Durchschnitt 30.000 Tonnen im Jahr geerntet. Geerntet wird dann im August und September.

Der Mandelbaum an sich ist eine dankbare Pflanze. Relativ unkompliziert, robust, langlebig und jedes Jahr  tragend, ohne Ansprüche an den Boden. Noch nicht einmal gewässert werden muss der Baum. Seine geringen Ansprüche an Feuchtigkeit, kann er selbst aus der Erde aufnehmen, so trocken sie auch ist.

Wenn die Frucht reif ist platzt die äussere Fruchtschicht auf und der Mandelkern wird sichtbar. Ähnlich wie bei der Olivenernte wird auch bei der Mandelernte mit Hilfe von grossen Tüchern geerntet. Diese werden unter den Bäumen ausgelegt, so dass die Früchte dann einfach und bequem einzusammeln sind. Die letzten Früchte werden mit langen Stäben von den Bäumen geklopft - wieder eine Ähnlichkeit zur Olivenernte. Anschliessend werden dann die Mandelkerne aus den Schalen gebrochen. Früher wurde diese mühevolle Arbeit per Hand erledigt, heute gibt es dafür spezielle Maschinen.

Die Mandel wird in Spanien oft und gern gegessen. Heute ernähren sich die Bauern nicht mehr als direkte Energiequelle von den Früchten, aber in Bars und Restaurants, bei privaten Festen und den allabendlichen Essen. Sehr häufig steht dann bei den Spaniern eine kleine Schale mit Mandeln auf dem Tisch. Ob gesalzen, geröstet oder auch mit Zucker oder auch in Süssspeisen (Turron, Marzipan...) es gibt jede Menge Varianten die Mandeln zu verspeisen.

Mandeln bestehen zu 54% aus Fett, ausserdem ist in ihr Eisen, Kalzium, Phosphor, Linolsäure und Vitamin B enthalten. Die ungesättigten Fettsäuren kommen vor allem dem Herz-, Kreislaufsystem zugute.

Mandeln

Die Mandel wird ganzjährig vorwiegend aus den Mittelmeerländern und Kalifornien importiert. Im Angebot gibt es:

* Süße Mandelkerne, als geschälte Mandeln, teilweise auch gehäutet. Sie werden unbehandelt angeboten, in zerkleinerter Form zum Backen und Kochen oder als Snack, geröstet und gesalzen.

* Krachmandeln - Mandeln in der Schale - sind Bestandteil von Nussmischungen.

Süße und bittere Mandeln können auf dem gleichen Baum wachsen, sie sind äußerlich kaum voneinander zu unterscheiden. Der natürliche Anteil beträgt rund zwei Prozent. Kalifornien und Spanien haben ihre Plantagen heute so weit kultiviert, dass hier Partien von 100 % süßen Mandeln geerntet werden können.
Bittere Mandeln sind durch ihren Gehalt an Blausäure nicht zum Verzehr geeignet. Sie werden zur Herstellung von Aromastoffen verwendet. Der Anteil Bittermandeln darf nicht über 2 % liegen.
Nüsse, Nusskerne, Mandeln

Naturbelassene Nusskerne Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Mineralien.

Der hohe Fettgehalt von ca. 50-75% verleiht ihnen einen großen Nährwert und macht sie zu wertvollen Energielieferanten. Nüsse und Samen zählen zu den ursprünglichsten Nahrungsmitteln der Menschen und werden seit Urzeiten gesammelt und verzehrt.

Die Fette der Nüsse und Samen bestehen hauptsächlich aus den ernährungsphysiologisch wertvollen ungesättigten Fettsäuren und sind cholesterinfrei. Durch den großen Anteil an hochwertigen Proteinen (ca. 10-25%) sind sie ein wichtiger Eiweißlieferant für Vegetarier. Nüsse sind reich an Vitaminen der B-Gruppe, A und E und enthalten eine Vielzahl von Mineralien, wie z.B. Kalium, Phosphor, Calcium, Magnesium und Eisen.

Durch Rösten kann das Aroma der Nüsse weiter intensiviert werden. Die Zugabe von Salz, Honig oder Gewürzen veredelt die leckeren Knabbereien


Haselnüsse

Die Haselnuss ist die Frucht des Haselstrauches. Man unterscheidet längliche Formen, z.B. Lambertnüsse und die rundlichen Zellernüsse. Die länglichen Sorten schmecken in der Regel besser.
Die Hauptanbaugebiete liegen in den Mittelmeerländern, der Türkei und den USA. Haselnüsse gibt es nur zu einem geringen Prozentsatz als Schalenware. Sie werden hauptsächlich als ganze, geschälte Nüsse und in zerkleinerter Form - gehobelt und gemahlen, insbesondere als Backzutat - angeboten. Frische Nüsse sind innen weiß und besitzen keinen größeren Hohlraum.


Paranüsse

Die dreikantigen Paranüsse (Brasilnüsse, Steinnüsse) sind Samen des wildwachsenden Yuviabaumes aus den südamerikanischen Tropenwäldern. Wir importieren Paranüsse ganzjährig fast ausschließlich aus Brasilien. Etwa 15 bis 40 Nüsse befinden sich in einer kugeligen, stacheligen Kapsel. Die Kapselfrucht fällt zwischen November und März vom Baum und wird von Sammlern aufgelesen. Auf dem Markt gibt es ungeschälte, geschälte und polierte Nüsse.


Pekannüsse

Die Pekan- oder Hickorynuss ist mit den Walnüssen eng verwandt. Die Nüsse ähneln großen Eicheln und wachsen auf Bäumen der Subtropen. Wir bekommen die meisten Pekannüsse aus den USA, aus Australien und Brasilien. Durch Züchtung wurden besonders dünnschalige Nüsse entwickelt. Pekannüsse lassen sich daher als einzige Baumnuss ohne Nussknacker öffnen. Ihr essbarer Kern ist milder und fester als der Kern der Walnuss.


Pistazien

Pistazien kommen aus den Ländern des östlichen Mittelmeerraumes sowie USA. Nach der Ernte werden die Pistazien in Wasser eingeweicht und von der roten Samenhülle befreit. Es folgt ein Trocknungsvorgang, häufig schließen sich Rösten und Salzen an. Qualitativ hochwertige Ware enhält fast ausschließlich Nüsse, deren Schalen an der Naht aufgesprungen sind sowie einen geringen Prozentsatz an rötlich eingefärbten Schalen. Nur ein geringer Teil der Welternte kommt geschält auf den Markt.

Die dünnschaligen, etwa haselnussgroßen Samen sind hellgrün und haben einen feinen, milden Nussgeschmack.


Pinienkerne

Etwa drei Jahre brauchen die Zapfen bestimmter Pinienarten, um sich vollständig zu entwickeln. Nach der Ernte müssen die Zapfen durch Wärme geöffnet werden. Dann folgt das Schälen, Waschen, Bürsten und Sortieren der Kerne. Durch die lange Entwicklungszeit und den niedrigen Ertrag sind Pinienkerne entsprechend teuer.


Pistazien

Pistazien sind die Früchte eines immergrünen, bis zu 10 Meter hohen Baumes. Sie werden zu den "Steinfrüchten" gezählt. Pistazienbäume wachsen in trockenen, wüstenähnlichen Gebieten und können mehrere hundert Jahre alt werden! Die Hauptanbaugebiete liegen im Iran, weiterhin in den USA und im Mittelmeerraum (Türkei, Griechenland, Italien).

Pistazienkerne Der grüne Pistazienkern ist von einer rotbraunen, runzligen Samenhaut und einer hellbraunen Schale umgeben. Je grüner der Kern, desto besser ist die Qualität. Pistazien enthalten mehr als 50% Fett (davon viele ungesättigte Fettsäuren) und ca. 20% Eiweiß. Sie haben einen sehr hohen Kalium-Gehalt und enthalten außerdem viel Magnesium, Phosphor, Calcium und Eisen.

Pistazien kommen in zwei Formen in den Handel: Als grüne Pistazienkerne oder mit der Schale geröstet. Die unbehandelten Kerne haben einen süßlichen, aber würzigen Geschmack und werden bei der Herstellung von Süßwaren und Wurst verwendet. Geröstete Pistazien sind in vielen Ländern eine beliebte Knabberei. Meistens werden die Pistazien roh nach Deutschland exportiert, wo sie maschinell in großen Röstmaschinen unter Zugabe von Salz geröstet werden.

Rösterei Unsere Pistazien stammen ausschließlich aus dem Iran, wo aufgrund der klimatischen Bedingungen die besten Pistaziensorten gedeihen. Wir suchen nur beste Qualitäten und große Sorten aus. Außerdem achten wir darauf, daß bei mindestens 95% der Pistazien die Schalen geöffnet sind.
Die Pistazien werden direkt nach der Ernte im Iran in kleinen Handwerksbetrieben in Handarbeit geröstet. Nach einem traditionellen persischen Rezept wird beim Rösten etwas Salz, Limonensaft und Stärke zugesetzt. Die leicht gesalzenen Pistazien bekommen dadurch einen unnachahmlichen, frischen Geschmack.. Geröstete Pistazien bleiben lange knackig und frisch, wenn sie trocken und gut verschlossen aufbewahrt werden.

 

Walnüsse

Wissenschaftlich bestätigt - Walnüsse sind gesund!

Zahlreiche wissenschaftliche Studien hatten immer wieder den positiven Effekt des Walnuss-Konsums auf die Herzgesundheit festgestellt. Diese Ergebnisse haben nun die amerikanische
Gesundheitsbehörde FDA (Behörde zur Überwachung von Lebensmitteln und Medikamenten) dazu veranlasst, offiziell zu bestätigen, dass der tägliche Verzehr von ca. 50 g Walnüssen das Risiko von Herzerkrankungen senken kann. Dies gilt im Rahmen einer gesunden Ernährungsweise, die wenig gesättigte Fettsäuren und Cholesterin, also tierische Fette, enthält.

Eine Handvoll Walnüsse, oder 50 g Walnüsse decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Das sind lebensnotwendige Fettsäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann und die er daher mit der Nahrung aufnehmen muss.
Omega-3-Fettsäuren gehören zur Gruppe der ungesättigten Fettsäuren, die im Organismus so genannte freie Radikale abfangen und diese für die Zellen unschädlich machen können. Damit vollbringen sie ein gutes Werk, denn freie Radikale sind sehr aggressive „Üebeltäter", die unsere Zellen schädigen können.

Sie gelten als Auslöser von Erkrankungen wie grauer Star, Arteriosklerose und Krebs. Freier Radikale können wir uns sonst kaum erwehren, denn dies sind Moleküle, die wir täglich durch unsere Ernährung und aus der Umwelt aufnehmen. Sie entstehen aber auch bei bestimmten Stoffwechsel-Reaktionen.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Walnüssen ist zwar kein garantierter Schutz vor freien Radikalen, sie kann aber einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung Ihres Körpers leisten. Denn über den Zellschutz hinaus bieten uns Walnüsse wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen.

Täglich eine Handvoll Walnüsse

"Essen Sie täglich eine Handvoll Walnüsse und Ihr Cholesterinspiegel im Blut wird sinken! " Dieser Tipp stammt von Dr. Emilio Ros, Studienleiter an der Clinic Barcelona. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Joan Sabaté von der Universität Loma Linda in Kalifornien forscht er seit Jahren nach einem natürlichen Schutz vor der Todesursache Nr.1 in den Industriestaaten: den Herzkrankheiten.